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in Chemnitz
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Die Highlights der letzten Jahre

Auf dieser Seite gibt es eine Zusammenstellung der 'besten' Ereignisse der letzten Jahre. Wem das noch nicht genug ist, der kann auf der linken Seite nach verschiedenen Kriterien die Bilder durchstöbern.

Das Update April-Juni 2015

So. Da sind sie wieder. Die "neuen" Bilder. Aber es geht voran. Nur 18 Monate Verzug.

  • Noch einmal da war auch der Winter. Zumindest hat er es noch einmal für wenige Tage (letztmalig) versucht. Der guten Erinnerung wegen hat man den Schnee auf den Radwegen, wie gehabt, einfach liegen gelassen. Außerdem war so wenig Winter, da sollen die Radfahrer doch auch mal was von haben.
  • Nach dem Schnee sind aber auch ein paar andere Dinge verschwunden. Beispielsweise ein paar Sinnlos - Schilder.
  • Nicht ganz weg, aber zumindest seit über 200 Tagen verkehrt herum ist dieses Schild. Und ein anderes hängt schon wieder verkehrt herum. Nachdem es erst knapp ein Jahr verkehrt herum hing.
  • Es sind nicht nur Schilder verschwunden. Es gab auch ein paar neue. Wie diese hier. Konsistent ist allerdings anders.
  • Das kurioseste aller neuen Schilder ist aber zweifelsohne dieses Schild. Wenn das mal keine Real-Satire ist. (Man vergleiche mit dem gelben Schild da unten!)
  • Wenn man nicht immer von einer erhöhten Gefahrenlage ausgehen würde, könnte man sich auch gern selbst abschließen. Am SMAC hatte man mindestens vierzehn Tage eine sehr gute Gelegenheit für diesen Zweck.
  • Und nicht nur da wurde gebaut. Auch an der Gustav-Freiytag-Straße geht's weiter. Der Reihe nach kommen jetzt - wie bei einer Sanierung ja mittlerweile von anderer Stelle bekannt - die verschiedenen Gewerke.
  • Genug! Jetzt ist erstmal Radsaison. Aber so manche Stelle sollte man trotzdem besser meiden.

Das Update Januar-März 2015

Und immer noch kommen neue Bilder aus der Pipeline. Auch wenn es sehr langsam geht... Die Datenbank im Hintergrund erfährt eine Überarbeitung, damit bei einigen Funktionen die Ladegeschwindigkeit etwas besser wird.

  • Nachdem erst kürzlich der Radfahrstreifen auf der Zschopauer Straße verlängert wurde, muss wohl schon wieder was repariert werden. Wir sehen, was man genau da tut: nichts.
  • Ein wenig Winter war auch. Zum Glück nicht so sonderlich viel. Es hat aber wie immer gereicht, um ein paar gemeine Fallen zu stellen. Exemplarisch seien diese und diese gezeigt.
  • Der Star-Investor in Chemnitz (nein, nicht W. Buffett, jemand anderes) hat von der Stadt das große Geschenk bekommen, noch ein neues Häußchen zu bauen. Jetzt geht es los. Wenngleich zum Beginn noch ein wenig unsichtbar.
  • Wo anders wurde auch noch ein wenig gebastelt. Sehr bastelig dabei insbesondere die Absperrung.
  • Ein Radweg ist praktisch auch ohne Schild gesperrt, wenn sich Autos drauf breit machen. So auch an der Annaberger Str. Wo man es sich früher niemals getraut hätte, einen Fahrstreifen zuzustellen, ist das heute tägliches Erleben. Ist ja auch nur der Radweg.
  • Ein kleines positives Erlebnis: Das Schild an der Brückenstraße, welches mindestens 347 Tage verkehrt herum hing, wurde mal wieder gerade gedreht. Nach knapp einem Jahr! (Ich sagte ja, klein.)
  • Dafür sind dann an anderer Stelle die Schilder nur so aus dem Boden geschossen. Auch wenn man diese nicht auf den ersten Bilck erkennen kann.
  • Um so besser erkennt man auch an dieser Stelle, wie herzlich egal der Radverkehr noch immer ist. Diese Straße ist (trotz der lausigen Beschaffenheit) der Weg, den Radfahrer wählen müssen, wenn sie in Richtung Bahnhof fahren wollen. Denn die Bahnhofstraße selbst ist für sie "dank" der Busspur tabu. Hier geht es aber mal wieder nicht weiter.
  • Und noch schöner erkennt man es an dieser Stelle. Die Häuser auf der rechten Seite werden saniert. Eine Abbruchfirma hat als ersten Schritt da den gröbsten Unrat beräumt. Und das hat gedauert... 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17 Tage... Eigentlich waren es sogar noch mehr, denn ich bin da nicht jeden Tag entlang gekommen.
    Es kann echt nicht sein, dass da jemand ungestört einen ganzen Monat, jeden Tag von 8 bis 16 Uhr, auf dem Radweg parken kann, ohne dass er ein einziges Ticket bekommt.
  • An dieser Stelle sei vielleicht auch gleich noch einmal Werbung für die Suchmaschine gemacht, die sich auf der linken Seite finden lässt. Damit lässt sich der Datenberg nach verschiedenen Kriterien durchsuchen.

Das Update Oktober-Dezember 2014

Einige der sommerlichen Bauarbeiten neigen sich langsam dem Ende und man kann die entstandenen Meisterwerke bewundern. An anderer Stelle geht es gerade erst richtig los.

  • Das Zwei-Jahre-Bauwerk an der Annaberger Str. ist fertig. Es ist ein Sch(m)utzstreifchen geworden. Auf beiden Seiten der Annaberger Str. hat man den aufgemalt. Wieder ein Flicken mehr im Teppich. Nach nur 14 Tagen war's aber erstmal wieder vorbei.
  • Der Radfahrstreifen weiter drin in der Innenstadt wird auch gut angenommen. Von Falschparkern.
  • Für satte 20 Mio. € hat der Steuerzahler nun auch die B174 zur Rennstrecke gemacht. Wir lesen: "An der neuen B174 werden nun durchgängige Trassen für Fußgänger und Radfahrer angeboten, was sich positiv auf die Verkehrssicherheit und die Leistungsfähigkeit des Straßenabschnittes auswirkt."
  • Zum Jahresende waren dann doch noch ein paar Euro übrig. Mit der Bemalung der Straßen ging es dann auch weiter. Es wurden sowohl ein Neulingswerkbeobachtet als auch ein paar (überraschende) Auffrischunngen des alten Bestands. Leider wurde lediglich optisch aufgehypscht, aber nichts für die Sicherheit getan.
  • Und auch die Häuslebauer haben noch Geld über: In der Nachbarschaft wird ein Haus grundsaniert. Auf dem Radweg tummeln sich dann auch alle möglichen Gewerke und geben sich den Radweg in die Hand (bzw. unter die Reifen). In den drei Monaten 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 mal.
    Und ich bin mir sicher, an anderer Stelle sähe sowas ganz genau so aus.
  • Für den Darwinkandidat gibt es diesmal nur eine Nennung. Ebenso für den cleversten Falschparker.
  • Ist ja schließlich bald Weihnachten.... Richtig! Auch Weihnachtsmarkt. Bitte sehr.
  • Ein Geschenk gab es auch für die Radfahrer auf der Vettersstraße. Nur das Auspacken ist etwas kompliziert.

Das Update Juli-September 2014

Der Sommer war von reger Bautätigkeit geprägt. Das ist immer eine Ausnahmesituation für den Straßenverkehr. Doch während man für den KfZ-Verkehr aufwändig gestaltete Umleitungen anbietet, wird der Radverkehr bestenfalls ignoriert oder schlichtweg durch grobe Unfähigkeit bis zur Unbenutzbarkeit schikaniert.

  • Eine ganz einfache Bautätigkeit besteht darin, Schilder aufzuhängen oder wegzunehmen. Doch man braucht ein wenig Geschick dazu, sonst kriegt das keiner mit. Und es ist auch offensichtlich nicht ganz so einfach, das richtig zu machen, denn sonst würde dieses Schild nicht schon 200 Tage falsch herum hängen. An anderer Stelle ist da gerade der erste Monat um. Bei manchen Schildern fragt man sich aber schon, ob sie wirklich ernst gemeint sind. Ist halt doch nicht so einfach. Aber später mehr.
  • Linien malen ist auch eine beliebte Bautätigkeit. Doch wo eine Linie ist, kann keine zweite sein. Also muss eine weg. Es wird gefährlich, wenn man etwas zu gründlich dabei ist. Die Risse gibt es nicht nur längs, sondern auch quer. Da ist man wenigstens konsequent und räumt das Schild weg. ( April-April!)
  • Gemalt ist so eine Linie meist sehr schnell. Genau so schnell vergessen ist jedoch, dass man danach auch die Verpflichtung hat, die neu geschaffenen Sonderbereiche auch benutzbar zu halten. Das fängt schon bei der regelmäßigen Reinigung an.
  • Bordsteinradwege sind bekannterweise eine ziemliche Katastrophe. Außer für die Kabelverleger. Die könnten es nicht besser haben, kann man doch in aller Ruhe seiner (nicht) Tätigkeit nachgehen und kaum jemand stört's. (Für's Protokoll: Mindestens 3 Wochen Schrittgeschwindigkeit!)
  • Bei einigen Radverkehrsführungen hat man den Eindruck, es wird nach dem "viel hilft viel"-Prinzip geplant. Also wird jede erdenklich Variante eingesetzt. Baustellen sind da besonders beliebt. An der Zwickauer Straße gab es den Sommer gleich mehrere derartige Situationen, wo sich jemand mal so richtig austoben durfte. Extremfall: Zwölf mal Änderung der Radführung auf weniger als zwei Kilometern! Da sind die drei Änderungen auf 50m ja schon fast als Amateurhaft zu bezeichnen.
  • Manchmal wäre aber ein bisschen mehr dann doch wieder schön. Zum Beispiel bei diesem kleinen Streifchen , was extra neu gemacht wurde. Wobei das mehr dann die Breite betrifft. Nicht die Bauzeit. Das waren mindestens 40 Tage.
  • Nicht weit von dieser Stelle entfernt, die nächste 40-Tage-Aktion. Sicher wird auch irgendwas gebaut. Für die Radfahrer bleibt Verwirrung und dazu auch noch 40 cm.
  • Für mehrere Wochen weitgehend unbenutzbar waren die Radwege in der Nähe des Moritzhofes.
  • Das Gegenteil an der Annaberger Straße. Vor lauter Umleitung kam man da gar nicht mehr raus aus dem Kreise Drehen.
  • Noch ein Rekord wurde aufgestellt: Kürzester Radweg. Begleitet von: Sinnloseste Absperrung.
  • Manchmal fragt man sich aber, ob da irgendwer ein Experiment durchführt oder einfach nur einen ziemlich exklusiven Humor pflegt.
  • Nicht viel anders die Lage in der Müllerstraße. Hier handelt es sich um eine vierspurige Straße, die beidseitig mit benutzungspflichtigen Bordsteinradwegen ausgestattet ist. Nachdem im letzten Quartal die eine Straßenseite gesperrt war, ist nun die andere Seite dran. Radfahrer sollen offenbar wieder auf die Fahrbahn. Nicht jeder traut sich das.
  • Fast vergessen, aber noch immer mit dabei: Der Radwegstummel vorm Viadukt. Total vergessen ist sicher dieser Weg.
  • Bevor jemand auf den Gedanken kommt, es wird nie was für den Radverkehr getan. Stimmt nicht! Auch auf Radwegen wurde extrem viel getan.
  • Der Sommer bringt wie immer das Stadtfest.
    Für Radfahrer beginnt der Spass ein wenig eher.
    Die Beschilderung gibt gern mal einen Grund zum Zweifeln.
    Insbesondere die jährlich wechselnden Varianten an der Zenti zeugen nicht wirklich von Mitdenken.
    Da ist die nicht so ganz gelungene Sperrung der Innenstadt eher witzig.
    Man kann es auch gern so zusammenfassen.
  • Bei all diesem Totalversagen gibt es noch zwei Stellen, wo man einen klitzekleinen Ansatz an Bemühen erkennen kann.
  • Falschparker. Es gab wieder genug, aber die besten, der besten:
    • Irgendwann die letzten Wochen ist das Ende des Parkverbotes verloren gegangen. Also sucht man sich was anderes. Reicht für den dritten Platz.
    • Platz 2 für die zwei.
    • Platz 1 für dreistes Parken bekommt dieses mal dieser Kandidat . Nicht nur, dass er gleich drei Radfahrer dadurch gefährdet. Als Profi ist er noch ein besonders schlechtes Beispiel.
    Alle 45 Falschparker des Quartals gibt's hier.
  • Darwin-Kandidaten gibt es diesmal gleich mehrere. Auch hier die Top 3:
    • 3.
    • 2.
    • Platz 1 für diesen Kandidat, der nicht nur sich selbst, sondern insbesondere seinen Gegenpart in Gefahr bringt.
    Alle 30 Geisterradler des Quartals gibt's hier.

Das Update April-Juni 2014

Das Update Januar-März 2014

Mit etwas mehr als einem Jahr Verspätung kommt nun das Q1 von 2014 dran. Das ist zum einen natürlich schade, weil sich so einige Sachen richtig festfressen. Zum anderen ist es auch nicht meine Aufgabe, die Defizite der Infrastruktur zeitnah an die Stadt zu reporten. Nachdem im Sommer 2013 das Radverkehrskonzept der Stadt beschlossen wurde, sollte langsam Verbesserung eintreten. In Einzelfällen hat es das sogar, aber im Großen und Ganzen bleibt (optimistisch formuliert) noch ziemlich viel Luft nach oben.

  • Auch diesmal das Positive zu erst. Die Radständer in der Innenstadt werden mehr. Und auch die am Bahnhof sind offensichtlich nicht umsonst aufgestellt.
  • Ein Punkt im Radverkehrskonzept war auch die Absicherung von Baustellen. Bei Baustellen, die mehr als eine Woche einen Radweg blockieren, sollte daher mindestens ein mal kontrolliert werden. Insbesondere sollte geprüft werden, ob eine geeignete Alternative geschaffen wurde. Ebenfalls sollte der Ersatz bezüglich Befahrbarkeit gewisse Mindestkriterien erfüllen (z.B. keine Bordsteinkanten!). Schauen wir mal...
    • Zu erst vielleicht mal ein Beispiel wie sowas aussieht, wenn auf der Fahrbahn ein Baustelle ist. Man beachte den rießigen Aufwand, der da getrieben wird. (Das mit dem Radweg am besten ignorieren.)
    • Und nun zu Radwegen. Der erste Fall ist die Altlast an der Annaberger Straße. Fazit: Grauenhaft. (Die Katastrophe von Umleitung am besten selbst mal in der Übersicht suchen.)
    • Auch noch etwas älter ist die Baustelle am Bahnhof. Da zeigt sich, dass Kreativität keine Grenzen kennt, obwohl die StVO da eigentlich ziemlich harte Grenzen setzt.
    • Das Un-Schild schlechthin ist gewiss Radfahrer absteigen. Immer noch im Einsatz. Obwohl bekannte Alternativen exisitieren, auch wenn die wohl ziemlich schwierig in der korrekten Anwendung scheinen.
  • Bevor man das aktuelle Problem betrachtet, sei an eine andere Baustellenbeschilderung erinnert. Nun, wie vorhergesagt, gibt es jetzt genug Leute, die glauben das ist richtig so. Die aktuelle Nominierung für den Darwin-Award in der Kategorie hirnloses Radfahren geht jedoch an diesen Kandidaten.
  • An dieser Stelle muss man vielleicht doch mal eine Lanze für Radwege brechen. Zum einen hätten wir immer aufwändige Baustellenabsicherungen notwendig, wäre die Infrastruktur nicht direkt darunter angelegt. So können wir einfach mehrere Wochen lang einfach so die Baustellenfahrzeuge hinstellen, ohne größere Absicherung vornehmen zu müssen. (Es sei nochmal an das Bild von weiter oben erinnert!) Und zum anderen kann jetzt an Stellen geparkt werden, wo es früher garantiert zu Hupkonzerten gekommen wäre. Geklingel hört ja eh keiner. Gleich noch die Nominierung zum Parkheld des Quartals.
  • Früher war ja bekanntlich alles besser. Vielleicht auch Radverkehrskonzepte. Aber man war wohl noch im Lernprozess, wie man Radverkehrt-Anlagen richtig malt. Offenbar hat man aber damals noch nicht wirklich daran geglaubt, dass auch irgendwann mal jemand die Wegelchen befährt. Sonst hätte man sicherlich überlegt, wie der Rad fahrende dies legal, komfortabel und sicher bewerkstelligen könnte.
  • Ein Konzept aus dem letzten Jahrtausend verbirgt sich hinter der Umgestaltung des Dresdner Platzes und der Waisenstraße. Das Ziel bestand wohl im wesentlichen darin, den Kfz-Verkehr möglicht schnell in die Stadt zu kriegen, damit er schneller wieder raus ist. 70er Jahre halt. Man konnte es wohl gar nicht erwarten, endlich die Fahrräder von der Fahrbahn zu bekommen und hat schonmal kräftig geschildert. Fertig war das ganze jedoch noch lange nicht. Man will ja nur das beste für die Radfahrer. Zur Not hilft die Hupe, da ist ein Raaaadwääääg!
    Vor Freude über die neuen Wegelchen hat man wahrscheinlich eine so zittrige Hand gehabt, dass man sogar in die falsche Kiste gegriffen hat. Man konnte es offensichtlich wirklich kaum erwarten. Wohl eine chronische Form von tabula praecox im Amt.
    Grundsätzlich sind mit dieser Umgestaltung aber alle Befürchtungen wahr geworden, die es vorher gab. Zum ersten das Linksabbiegen von der Waisenstraße in die Bahnhofstraße ist erwartungsgemäß nur indirekt möglich und maximal aufwändig. Rote Welle Karte!
    Den Weg bergauf darf man sich nun mit Bäumen und Fußgängern teilen. Und da nun wohl das Conti-Loch (wieder einmal) bebaut werden soll, werden es auch bald deutlich mehr werden.
    Und noch eine kleine Anekdote zum Abschluss. Auf der Bahnhofstraße hat man einen Radfahrstreifen aufgemalt. Da der auch als Busspur geplant war, ist er deutlich breiter geraten, als man es sonst so kennt. Das haben die Autofahrer überhaupt nicht kapiert. Die Stadt hatte dann wohl ein Einsehen und hat das Streifchen auf normales Maß zurückgemalt. Grundsätzlich ist die Stelle aber bei weitem nicht ungefährlich.
  • Zwei Sachen, die hoffentlich kein Jahrtausend, aber doch zu mindestens eine ziemlich lange Zeit noch dauern werden, finden sich in Laufweite vom Rathaus. Das ist zum einen die (Wieder-)Freigabe der Fußgängerzone nach dem letzten Weihnachtsmarkt. Das ist noch immer in Arbeit. Zum zweiten hat sich mal wieder ein Radwegschild gedreht. Beim letzten mal hat es nur zwei Jahre gedauert, bis es wieder richtig herum hing. Ein gewisser Beitrag am Tod eines 20 Jährigen ist dem damals verkehrt herum hängenden Schild durchaus zuzurechnen. Es darf gewartet werden. (Hoffentlich nicht auf letzteres!)
  • Sonst noch was? Richtig. Winter! Es war nicht viel davon. Daher war man wohl überaus engagiert zugange, als die ersten das zweite Paar Schneeflocken fiel. Doch leider hat der Enthusiasmus nicht sonderlich lang angehalten und man ist in den alten Trott zurück gefallen. Schade.

Das Update Oktober-Dezember 2013

  • Das Positive gleich vorweg. Die Fahrradständer in der Innenstadt werden sehr gut angenommen (und es werden noch mehr aufgebaut!), auch am Bahnhof kamen noch einige in sehr guter Lage hinzu (leider ohne Dach!), die erste Kreuzung bekommt eine Ampelregelung nach niderländischem Modell (Rechtsabbieger rot, wenn Radfahrer grün!), und am 'Schutzstreifen' an der Zschopauer Str. wurde endlich die Lücke geschlossen (was auch immer man von diesem Streifchen halten mag).
  • Doch auch an anderer Stelle wurde weiter gebaut. So auch an der Brücke am Dresdner Platz. Aus der Rubrik: Ich hab's doch gleich gesagt ist insbesonders das Stück zwischen Bahnhofstraße und Dresdner Straße hervorzuheben. Sowohl bergauf als auch bergab ist es echt gruslig und im besten Stil der 80er Jahre. Ein Meisterwer ist sicher auch der Radfahrstreifen mit integrierter Bushaltestelle (der wird auch nicht lange so Bestand haben). Da fällt dann der Schilderunsinn an der Bahnhofstraße kaum noch auf.
  • Das führt dann auch gleich zum nächsten Thema: Wie erzieht man Radfahrer durch unsinnige Beschilderung dazu, dass sie sich gar nicht mehr an die Regeln halten. (Wer die Regeln nicht parat hat, weiter unten steht ein Text zum Thema .) Besonders beliebt in dieser Hinsicht sind Sperrscheiben. Abgesehen von den haufenweise Z.254, die an verschiedenen Stellen stehen, um Geisterradeln zu verhindern (dazu vielleicht andermal mehr), gibt es auch welche, die einfach nur iditotisch sind. Auf Augenhöhe spielen dann auch allgemeine Verkehrsverbote durch Z.250 wie man hier oder hier sehen kann. Zu ignorierende Zwangspfeile sind da ja schon fast lächerlich dagegen. Total albern ist aber sicher ein Radweg mit Parkerlaubnis für Radfahrer.
  • Umgekehrt scheint es sich festzusetzen, dass man als Lieferdienst mal eben den Radweg zum Ausladen verwendet. Manchmal geht es sicher nicht anders. Aber selbst wenn es Alternativen gibt, werden diese systematisch nicht genutzt. Der 'Kontrolldruck' ist da viel zu gering.
  • Aber nicht nur das Parkverhalten sollte kontrolliert werden. Die Radverkehrskonzeption hat es eigentlich versprochen: Kontrollen an Baustellen. Davon gab es wieder einige (neue und alte). So an der Stollberger Straße stadt- und landwärts, und auch noch immer an Brückenstraße und Annaberger Straße. Zweifelsohne werden die Maßstäbe an der Reichsstraße ganz neu definiert.
  • Ein Maßstab hat hat sicher auch das Foto aus China gesetzt, wo mitten auf der Autobahn ein Haus stand. (Wer's nicht kennt, mal diese Google-Suche probieren.) Chemnitz hat sowas nun auch! Nur eben mit etwas anderer Historie. Der Radweg war zuerst da.
  • Das war's dann schon fast (sowohl für dieses Update als auch für das Jahr 2013). Und das endet wie immer mit dem Weihnachtsmarkt und den damit verbundenen Herausforderungen. Die Stadt hat offensichtlich einen neuen Mitarbeiter, der seine Experimente nun an der lebenden Katze am lebenden (?) Radfahrer ausführen darf. Das Versuchsfeld wurde pünktlich eingeweiht. Nur mit dem Abbau wird es noch sehr lange dauern...

Das Update Juli-September 2013

  • Der Dauerversuch am Gefängnis wird fortgesetzt: Braucht man den Radweg oder braucht man ihn nicht? Wie kurz kann ein Nicht-Radweg sein? Und wie schmal können sich Fußgänger machen?
  • Im August findet auch regelmäßig das Stadtfest statt. Die Radfahrer haben sogar schon ein paar Tage vorher was davon. Und wie in jedem Jahr, wird die Innenstadt nahezu unpassierbar für Radfahrer. Teilweise aufgrund einer eher undurchdachten Beschilderung. Teilweise aber auch mit richtig gefährlichen Kombinationen. Aber so richtig klar, wo jetzt genau die Innenstadt gesperrt ist, ist schwer zu nachzuvollziehen.
  • Die Baustelle am Kappelbach bleibt in Bearbeitung. Die absurden Ausschilderungen fallen einfach niemand auf. Und die juristischen wie auch verkehrserzieherisch fragwürdigen Situationen werden in kauf genommen. Über die Zeit wird die Beschilderung mehrfach geändert. Das Chaos bleibt bis Mitte September. Insgesamt also wieder mehr als fünf Monate.
  • Nur unwesentliche schneller ging die Umgestaltung der Kreuzung Luther-Straße/Zschopauer Straße. Auch hier fiel bis zum Schluss bermerkte niemand, dass anstatt des Endes des benutzungspflichtigen Radweges die Ausschilderung des Radwegs einfach nur wiederholt wurde. Selbst als dann sogar Hindernisse unmittelbar darauf abgestellt wurden, fiel der Unsinn nicht auf. Am Ende wurde in der Tat ein weiterer Radfahrstreifen aufgemalt. Leider wieder nicht bis zur letzten Konsequenz und mit teilweise fragwürdiger Ausgestaltung. Aber immerhin die Autofahrer nehmen in gern an.
  • Noch immer nicht abgeschlossen ist die Reparatur der Ampel an der Annaberger Straße. Zusätzlich kollidiert das auch noch mit dem Aufbau einer Flutschutzwand entlang der Annaberger Straße. Am ärgerlichsten: Die Situation stellt sich fast täglich anders dar. Man weiß nie, ob man jetzt den Radweg benutzen muss oder ob mal wieder eine Absperrung im Weg steht. Und auch die Sperrscheiben sind ständig in eine andere Richtung aufgestellt. Dabei hat die Kreuzung rein gar nichts, was sie von anderen Kreuzungen unterscheidet und wo man problemlos Rad fahren kann. Hier die Liste der Bilder: X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X
  • Die ach so schweren Radfahrer haben den erst kürzlich angelegten Radfahrstreifen auf der Zwickauer Straße offenbar schon wieder kaputt gefahren. Wie dumm. Dafür muss der jetzt erneuert werden und die Radfahrer müssen vorerst mit einer Umleitung zurecht kommen. (Und das ist gar nicht so einfach.)
  • Und auch an der Brückenstraße (immerhin Teil einer ausgewiesenen Radroute der Stadt), findet sich eine Beschilderung, bei der man sich drei mal fragt, ob man in einer der alten Klamauk-Sendungen von Kurt Felix gelandet ist.
  • Sommerzeit ist Radfahrzeit und das gute Wetter lockt auch die nicht so ganz versierten Radfahrer auf die (falsche) Straße(enseite).
  • Man sieht: in diesem Quartal wurde viel gebaut und die Radfahrer hatten darunter zu leiden. Aber es wurde auch für die Radfahrer ein gigantisches Projekt (wahrscheinlich sogar vollständig aus Eigenmitteln der Stadt) komplett umgesetzt.

Das Update April-Juni 2013

Mal wieder ein ganzes Quartal.

  • Der Winter hat sich noch fast bis Mitte April hingezogen, aber das mit dem Schnee ist mittlerweile langwelig. Daher Schwamm drüber.
  • Doch kaum war er weg (der Winter, nicht der Schwamm), ging es mit verschiedensten Bauarbeiten los. Sand war offenbar genug da. Und deshalb lag der nicht "nur" 14 Tage, sondern mehr als einen ganzen Monat.
  • Nach dem Winter ging es dann auch am Gefängnis wieder weiter. Der übelst wichtige mehr-oder-weniger-zwei-Richtungs-Radweg war dann erstmal weg. Und ob der jemals da wiederkommt, darf bezweifelt werden.
  • Eine weitere Baustelle, die sich aufgetan hat, war die letzte Bauphase am Dresdner Platz. Und was sich da abzeichnet, scheint grauenvoll zu werden.
  • Eine andere Baustelle wurde endlich fertig. (Für den Radfahrer) mit läppischen 6 Monaten Verspätung.
  • Und nachdem erst kürzlich an anderer Stelle bewiesen wurde, dass Rechtsabbieger und Radfahrer einfach nicht zusammen passen, hat die Stadt erneut Gelegenheit geschaffen, das mal wieder auszuprobieren. Immerhin mit Ansage.
  • Schon seit einigen Jahren fertig ist der Radweg entlang der Zschopauer Str. Eine kleine Bilderfolge zeigt, welche Hässlichkeiten auf den zweirädrigen Benutzenden* warten.
  • Stichwort Zschopauer Str. Diverse Absonderlichkeiten wurden beobachtet. und man fragt sich: sind die denn noch bei Trost ist die Mülltüte schon in die StVO* aufgenommen?
  • Es gab zudem mal wieder eine Jahrhundertflut (die dritte in 10 Jahren). Folge war, dass die (neue!) Ampelanlage an der Annaberger Str. abgesoffen ist. Passiert. (Wieso?) Was man dann den Radfahrern zumutet ist schon grandios. Immerhin wurde gerade erst das städtische Radverkehrskonzept beschlossen, laut dem sowas eigentlich nicht mehr passieren sollte. Papier ist geduldig.
  • Aber nicht immer lässt man Fehler einfach so stehen. Nein! Man setzt noch einen oben drauf.
  • Grandiosestes Fehlleistung war sicher der kläglich gescheiterte Versuch, eine Umleitung für einen gesperrten Parkweg auszuschildern. Nicht nur dass der Radfahrer (mal wieder) zu zahlreichen Ordnungswidrigkeiten verleitet wird und auch sonst ungesundes (z.B. geisterradelndes) Verhalten angelernt bekommt. Nein, die Ausschilderung wechselt ständig und ist bis zum Ende nicht lückenlos. "Gut gemeint" ist eben noch lange nicht "gut gemacht".
  • Drei Ehren-Nennungen gibt es auch noch. Zum einen in der Kategorie Park- Idioten. Und zum anderen in der Bewerbung für die Darwin Awards.
  • Dieses Quartal endet aber ausnahmsweise mit einem positiven Bild: Ganz viele und sehr gute neue Radabstellbügel in der Innenstadt!
*) Zum 1.4. wurde auch eine neue StVO in Kraft gesetzt. Neben dem allseits beachteten generischem Neutrum ("Rad fahrende", "Zu Fuß gehende" usw.) wurde aber auch die Ampelregelung verlängert und einige andere wichtige Änderungen für Radfahrer vorgenommen. Details dazu weiß der ADFC.

Das Update März 2013

  • Der Winter 2012/2013 ging überaus zeitig los (wer sich noch erinnert: im Oktober), aber Mitte Februar setzte das übliche, trockene Winterwetter ein. Nachdem die Fahrbahnen nun seit einigen Tagen sauber waren, hätte sich die Stadtreinigung durchaus der Radwege annehmen können. Eine kleine Rundfahrt zeigt, dass das natürlich nicht stattfand. Man wartet einfach ab. In dieser Zeit wird der Schnee immer dreckiger und härter. Folge: Man sieht ihn immer schlechter, und fährt man dagegen, wird es gefährlich. Man weiss auch nie, wo jetzt noch so ein Dreckklumpen liegt, so dass selbst frei aussehende Radwege nur mit äußerster Vorsicht befahren werden sollten.
  • Nach weiteren zehn Tagen noch einmal kurzer, heftiger Schneefall. Es ist Winter 2.0. Und unter dem neuen Schnee verbirgt sich nun das alte Eis. Auch jetzt wird immer noch nicht gereinigt.
  • Letztlich bleibt das Eis auch bis zum Ende des Monats einfach liegen. Mit allen Folgen für den (nicht)-Radverkehr.
  • Anfang März ist dann auch immer wieder der alljährliche und lästige Nazi-Aufmarsch. Die Polizei tritt mit einem Großaufgebot auf und zeigt in allgemeiner Vorbildfunktion, dass man es mit den Verkehrsregeln nicht ganz so ernst nehmen muss.
  • Auch alljährlich in der Presse das übliche Gejammer über die vielen neuen Schlaglöcher in den Straßen. Als Radfahrer kann man da nur müde drüber lächeln, gibt es doch das eine (vergl.) oder andere (vergl.) "Schlagloch" schon seit Jahren. Aber auch ein paar (mehr oder weniger) neue sind schon dabei.
  • Und einen besonders dreisten Falschparker gibt es dann auch noch (natürlich nicht der einzige).

Das Update 1.1.13 - 28.2.13

Das Update 5.10.12 - 31.12.12

... kommt mit fast 300 neuen Einträgen daher. Ein große Zahl an Einträgen ist der etwas umfangreicheren Betrachtung der Schneesituation geschuldet. Am 15.12. - also etwa zwei Wochen nach dem ersten richtigen Winterschnee und mit dem Einsetzen des Weihnachtstauwetters - bin ich einmal quer durch die Stadt, um ein Bild davon zu machen, wie es um die Benutzbarkeit von Radwegen bestellt ist. Es wurden dann doch fast 300 Bilder, von denen ein Teil hier erschienen ist. Dabei muss man beachten, dass die Straßenreinigungssatzung eigentlich verbietet, zum einen Schnee aus Grundstücken im öffentlichen Verkehrsraum abzulagen und zum anderen auch fordert beim Schneeräumen die Radwege freizuhalten. Nur wird letzteres nicht unter Strafe gestellt und ersteres wohl nicht kontrolliert.

Und auch technisch gibt es eine Neuerung: Ab sofort kann man sowohl diese Seite als auch einzelne Beiträge bei FB und G+ teilen oder liken oder plussen. (Und ich mahne auch niemanden ab, wenn da die kleinen Vorschau-Bilder verwendet werden!)

Und jetzt ein paar der besonders sehenswerten Bilder.

Das Update 9.7.12 - 2.10.12

Noch Älteres im Special: Doofe Beschilderung