Special: "Sinnvolle" Beschilderung
Die hier dargestellten Situationen werden verursacht, weil jemand in der Stadtverwaltung das so entschieden hat. Das ist also kein individuelles Fehlverhalten wie Falschparken, Geisterradeln oder unterlassenes Schneeräumen, sondern einzig und allein das Handeln der Leute im Amt. Daher sind die hier dargestellten Situationen um so brisanter, weil sie in der Regel längerfristiger Schaden stiften und von Leuten verursacht werden, die es eigentlich besser wissen müssten.
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18 Artikel im Jahr 2009 gefunden
28.12.2009 | Bahnhofstraße (Radweg)
04.12.2009 | Altchemnitzer Straße (Radweg)
03.12.2009 | Bahnhofstraße (Radweg)
30.11.2009 | Brückenstraße (Radweg)
29.11.2009 | Zschopauer Straße (Radweg)
29.11.2009 | Zschopauer Straße (Radweg)
29.11.2009 | Zschopauer Straße (Radweg)
29.11.2009 | Zschopauer Straße (Freigegebener Gehweg)
21.11.2009 | Clemens-Winkler-Straße (Radweg)
18.10.2009 | Werner-Seelenbinder-Straße (Radfahrstreifen)
17.05.2009 | Reichenhainer Straße (Radfahrstreifen)
Das fehlen der Linie legt nahe, dass da nicht wenige Autos drauf herum fahren. Bergauf radieren die Gummireifen durch den Schlupf die Farbe weg.
08.05.2009 | Brückenstraße (Radweg)
03.05.2009 | Stadtpark
03.05.2009 | Zwickauer Straße (Radweg)
03.05.2009 | Zwickauer Straße (Radweg)
13.04.2009 | Kappelbachweg (Radweg)
PS: Ich bin nur 1.70m.
28.02.2009 | Falkeplatz
Und falls man einfach nur vor Radfahrern warnen will: Wieso auf zwei verschiedene Arten? Kreativer Straßenplaner am Werk?
09.02.2009 | Claußnitz (Radweg)
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Was zeigen all diese Bilder:
- Separierte Redverkehrsinfrastruktur (insbesondere Rad-weg-e, Radfahrstreifen und Sch(m)utzstreifen) verhindern sicheres und behinderungsfreies Fahren.
- Die Stadt kann nicht gewährleisten, dass die separierte Infrastruktur hinreichend benutzbar sind.
- Auf separierter Infrastruktur gibt es viele versteckte aber lebensgefährliche Fallen.
Fazit: Benutzungspflicht grundsätzlich aufheben, keine neue Separation anlegen.
Allerdings hat die Stadt Chemnitz genau das Gegenteil vor. Alle Hauptverkehrsstraßen sollen mit Radwegen ausgestattet werden. Besonderen Vorrang habe die Verbindung der Uni-Teile. Begründung der Stadtverwaltung: Besonders Kinder und Rentner fühlen sich auf Radwegen sicher. Dazu stellen sich mir drei Fragen:
- Fahren so viele Kinder und Rentner zwischen den Uni-Teilen hin und her?
- Ist der Stadtverwaltung bewusst, dass Kinder (bis 8) gar nicht auf Radwege dürfen?
- Wurde zur Kenntnis genommen, dass die sächsische Radverkehrskonzeption von 2005 eindeutig die objektive Sicherheit wichtiger wertet als die subjektive (gefühlte) Sicherheit?
Nachdem sich herumgesprochen hat, dass Radwege (auf Gehwegen) keine höhere Sicherheit bringen, will man nun bevorzugt Radfahrstreifen und Sch(m)utzstreifen auf der Fahrbahn abmarkieren.

























































































