Special: "Sinnvolle" Beschilderung
Die hier dargestellten Situationen werden verursacht, weil jemand in der Stadtverwaltung das so entschieden hat. Das ist also kein individuelles Fehlverhalten wie Falschparken, Geisterradeln oder unterlassenes Schneeräumen, sondern einzig und allein das Handeln der Leute im Amt. Daher sind die hier dargestellten Situationen um so brisanter, weil sie in der Regel längerfristiger Schaden stiften und von Leuten verursacht werden, die es eigentlich besser wissen müssten.
Aktuellere Highlights sind im Archiv zu finden.
[+] Bilder nach Zeitraum anzeigen
22 Artikel im Jahr 2006 gefunden
31.12.2006 | Zschopauer Straße (Radweg)
31.12.2006 | Zschopauer Straße (Radweg)
31.12.2006 | Zschopauer Straße (Radweg)
31.12.2006 | Zschopauer Straße (Radweg)
11.09.2006 | Augustusburger Straße (Radweg)
11.09.2006 | Augustusburger Straße (Radweg)
10.09.2006 | Oskar-Schimmel-Straße (Radweg)
10.09.2006 | Werner-Seelenbinder-Straße (Radfahrstreifen)
09.09.2006 | Klaffenbacher Straße (Schutzstreifen)
Eine persönliche Anmerkung dazu: Diese Konstruktion wurde im Sommer 2006 mit Hilfe von Fluthilfegeldern errichtet. Im Rahmen der Fahrbahnerneuerung wurde die Fahrbahn auch um ca. 1.5m verschmälert. Laut Aussage der einiger spontan befragter Anwohner gab es auf dieser Straße noch nie einen bemerkenswerten Unfall mit Fahrrädern. Ich hoffe, dass es so bleibt.
Angesichts dessen, was sich die Stadt hier geleistet hat, komme ich ins Zweifeln. Ich muss mich sehr zurückhalten, keine strafrechtlich relevanten Beleidigungen auszusprechen. Mir fallen da einige ein.
herrgott dann fahr da halt nicht, du held.
oder kauf dir \\\'n auto...
In der Tat habe ich mir das auch schon gedacht.
Mag zwar nicht unbedingt Sinn der Sache sein, aber darauf wird\\\'s wohl hinauslaufen, wenn die Schikanierung von Radfahrern so fortgefuehrt wird.
09.09.2006 | Klaffenbacher Hauptstraße (Radweg)
09.09.2006 | Stadtpark
06.09.2006 | Brückenstraße (Radweg)
19.08.2006 (©RS) | Stadtpark
09.08.2006 | Bahnhofstraße (Radweg)
03.08.2006 (©RS) | Stadtpark
13.07.2006 | Straße d. Nationen
29.04.2006 (©RS) | Chemnitztalstraße
24.04.2006 (©RS) | Annaberger Straße (Radweg)
Nachtrag 10.05.2006 - Die Ampel wurde inzwischen verhangen. Es geht doch!
22.04.2006 | Gustav-Freytag-Straße (Radweg)
22.04.2006 | Falkeplatz (Radweg)
Die Linksabbiegerspur hat sich in vielen Städten in Westfalen und Holland prima bewährt. Vor allem bei 2-spuringen vielbefahrenen Straßen, in denen man als Radfahrer nur sehr schwer links rüber kommt. Der Vorteil ist halt, das man nach dem Einordnen vor den Autos steht und garantiert nicht übersehen wird.
Auf den Bildern kommt es nicht so gut rüber: Das ist keine Kreuzung sondern die Zufahrt zu einer Bettelampel. (Über welche man zu einer total kranken Kreuzung kommt.)
Wieso man an dieser extra weit entfernten Stelle dann noch besonders gut von den Fahrern der Autos gesehen werden soll, kann ich mir aber nicht erklären. Radfahrer werden nicht sichtbarer, wenn man sie möglichst weit weg stellt, sondern indem man sie mittenrein bringt.
18.04.2006 (©RS) | Reichsstraße
19.03.2006 | Annaberger Straße (Radweg)
Die Schaltung ist doch in Ordnung . Zuerst bekommen die Fußgänger rot da diese die langsamsten sind . Danach die Radfahrer und dann die Autos . Das blöde ist nur der Verlauf des Radwegs . Du kommst auf die Kreuzung zu , bremst wegen dem Matsch . Der Autofahrer denkt : der bremst - ich darf rechts rum . Schon habt ihr euch getroffen . Auf einige Treffen kann man gut verzichten . Radfahrersignal an den großen Mast (der für Autos) , diesen komplett 50cm nach rechts und den Radweg links vorbei statt rechts . Die Autofahrer sehen dich und das du noch grün hast evt. auch . Außerdem hast du noch 5m gespart . Wenn du 8h mit dem Rad fährst kommt da einiges zusammen .
Zur Not immer die Straße , besonders im Kreisel .
[+] Bilder nach Zeitraum anzeigen
Was zeigen all diese Bilder:
- Separierte Redverkehrsinfrastruktur (insbesondere Rad-weg-e, Radfahrstreifen und Sch(m)utzstreifen) verhindern sicheres und behinderungsfreies Fahren.
- Die Stadt kann nicht gewährleisten, dass die separierte Infrastruktur hinreichend benutzbar sind.
- Auf separierter Infrastruktur gibt es viele versteckte aber lebensgefährliche Fallen.
Fazit: Benutzungspflicht grundsätzlich aufheben, keine neue Separation anlegen.
Allerdings hat die Stadt Chemnitz genau das Gegenteil vor. Alle Hauptverkehrsstraßen sollen mit Radwegen ausgestattet werden. Besonderen Vorrang habe die Verbindung der Uni-Teile. Begründung der Stadtverwaltung: Besonders Kinder und Rentner fühlen sich auf Radwegen sicher. Dazu stellen sich mir drei Fragen:
- Fahren so viele Kinder und Rentner zwischen den Uni-Teilen hin und her?
- Ist der Stadtverwaltung bewusst, dass Kinder (bis 8) gar nicht auf Radwege dürfen?
- Wurde zur Kenntnis genommen, dass die sächsische Radverkehrskonzeption von 2005 eindeutig die objektive Sicherheit wichtiger wertet als die subjektive (gefühlte) Sicherheit?
Nachdem sich herumgesprochen hat, dass Radwege (auf Gehwegen) keine höhere Sicherheit bringen, will man nun bevorzugt Radfahrstreifen und Sch(m)utzstreifen auf der Fahrbahn abmarkieren.
















































