Special: "Sinnvolle" Beschilderung
Die hier dargestellten Situationen werden verursacht, weil jemand in der Stadtverwaltung das so entschieden hat. Das ist also kein individuelles Fehlverhalten wie Falschparken, Geisterradeln oder unterlassenes Schneeräumen, sondern einzig und allein das Handeln der Leute im Amt. Daher sind die hier dargestellten Situationen um so brisanter, weil sie in der Regel längerfristiger Schaden stiften und von Leuten verursacht werden, die es eigentlich besser wissen müssten.
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21 Artikel im Jahr 2008 gefunden
24.12.2008 | Pfaffenhain (Radweg)
16.11.2008 | Werner-Seelenbinder-Straße (Radfahrstreifen)
26.10.2008 | Reichenhainer Straße (Radfahrstreifen)
29.08.2008 | Zentralhaltestelle
06.07.2008 | Müllerstraße (Radweg)
06.07.2008 | Müllerstraße (Radweg)
06.07.2008 | Hauboldstraße (Radweg)
06.07.2008 | Müllerstraße (Radweg)
27.06.2008 | Carl-Hamel-Straße (Radweg)
11.06.2008 | Reichenhainer Straße (Radfahrstreifen)
11.06.2008 | Reichenhainer Straße (Radfahrstreifen)
Da der Radweg hier endet, muss man auf der Fahrbahn weiterfahren. Fraglich ist nur, ob das, was vorher der Radweg war, nun mit zur Fahrbahn gehört. Der weiße Streifen suggeriert das Gegenteil. Folglich müssten sich Auto- und Radfahrer auf dem Streifen links vom ursprünglichen Radweg drängeln. Auch wenn dann der eine oder andere Autofahrer den danach handelnden Radfahrer „freundlich“ grüßen würde ...
Ich würde meinen, dass der Rest bis zum nächsten Radwegschild ein Seitenstreifen ist. Seitenstreifen darf man benutzen, muss es aber nicht.
11.06.2008 | Reichenhainer Straße (Radfahrstreifen)
19.04.2008 | Brückenstraße (Radweg)
19.04.2008 | Bahnhofstraße
16.04.2008 | Reichenhainer Straße (Radfahrstreifen)
15.04.2008 | Reichenhainer Straße (Radfahrstreifen)
13.04.2008 | TU Campus
07.04.2008 | Reichenhainer Straße (Radfahrstreifen)
04.04.2008 | Zentralhaltestelle
28.03.2008 | Annaberger Straße (Radweg)
08.01.2008 | Brückenstraße (Radweg)
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Was zeigen all diese Bilder:
- Separierte Redverkehrsinfrastruktur (insbesondere Rad-weg-e, Radfahrstreifen und Sch(m)utzstreifen) verhindern sicheres und behinderungsfreies Fahren.
- Die Stadt kann nicht gewährleisten, dass die separierte Infrastruktur hinreichend benutzbar sind.
- Auf separierter Infrastruktur gibt es viele versteckte aber lebensgefährliche Fallen.
Fazit: Benutzungspflicht grundsätzlich aufheben, keine neue Separation anlegen.
Allerdings hat die Stadt Chemnitz genau das Gegenteil vor. Alle Hauptverkehrsstraßen sollen mit Radwegen ausgestattet werden. Besonderen Vorrang habe die Verbindung der Uni-Teile. Begründung der Stadtverwaltung: Besonders Kinder und Rentner fühlen sich auf Radwegen sicher. Dazu stellen sich mir drei Fragen:
- Fahren so viele Kinder und Rentner zwischen den Uni-Teilen hin und her?
- Ist der Stadtverwaltung bewusst, dass Kinder (bis 8) gar nicht auf Radwege dürfen?
- Wurde zur Kenntnis genommen, dass die sächsische Radverkehrskonzeption von 2005 eindeutig die objektive Sicherheit wichtiger wertet als die subjektive (gefühlte) Sicherheit?
Nachdem sich herumgesprochen hat, dass Radwege (auf Gehwegen) keine höhere Sicherheit bringen, will man nun bevorzugt Radfahrstreifen und Sch(m)utzstreifen auf der Fahrbahn abmarkieren.































































































