in Chemnitz

Willkommen auf der Webseite von Chris Hübsch

Radwege in Chemnitz

Jahr: 2002

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28.04.2002 | Brückenstraße (Radweg)

Die Autos stehen im Stau und verstellen die Furt. Praktisch Dauerzustand im Nachmittagsverkehr.
Tags: keine
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16.06.2002 | Wladimir-Sargorski-Straße (Radweg)

Höhe Vita-Center, welches ca. 3000 kostenlose Parkplätze im Parkhaus hat.
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27.06.2002 | Zentralhaltestelle

Will ein Radfahrer dort entlang, muss er den Bus links überholen. Beim Vorbeifahren frontal in einen Bus zu fahren, der da auch vorbei will, kann schmerzhaft sein.
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30.06.2002 | Annaberger Straße (Freigegebener Gehweg)

Auf der Fahrbahn zu fahren ist verboten. Keine Ahnung, wieso. Einen Radweg gibt es keinen. Nur einen (für Schrittgeschwindigkeit!) freigegebenen Fußweg, der nach nur 200m mitten in einer Haltestelle endet.
Die Ausweichspur war einmal für die gegenüberliegende Seite geplant. Sollte man sie finden, so sieht man das:
Kommt man gar aus Richtung Markt, so steckt man praktisch in der Sackgasse oder muss ca. 600 m und 3 Ampeln Umweg fahren. Das seitens der Verkehrsplaner wahrscheinlich gewollte Abbiegen verstößt jedoch gegen den Zwingpfeil. So wird man zum Ingorieren von Regeln erzogen.
Kommentare:
💬 (anonym) meinte am 27.06.2008
das Zusatzschild bedeutet doch nur, das Autofahrer auf kreuzende Radfahrer zu achten haben...
💬 Chris meinte am 27.06.2008
Genau so ist es. Es bedeutet eben *nicht*, dass Radfahrer abbiegen dürfen (egal in welche Richtung). Das Zusatzschild ist schlichtweg falsch.
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09.07.2002 | Bahnhofstraße (Radweg)

Kostet zwei neue Reifen, wenn man nicht aufpasst.
Tags: Unrat
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10.07.2002 | Reichenhainer Straße (Radweg)

Heute wird Heu gemacht.
und ein Auto...
und Heu und Auto...
und nochmal Heu (und die nächsten 100m alle 10-15m ein weiterer Haufen)...
es sei denn, es ist ein Auto auf dem Weg...
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10.07.2002 | Reichenhainer Straße (Radweg)

Nach einem Sturm. Bremsen oder schnell durch die Kurve - lebensgefährlich. Man beachte: Die Fahrbahn ist sauber.
Tags: Unrat
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29.08.2002 | Brückenstraße (Radweg)

Oder wählt man Normalrot? Gut dass alle drei für Radhelme sind.
Tags: Unrat
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27.08.2002 | Zentralhaltestelle (Schutzstreifen)

Da links der kleine weisse Streifen gehört zur Radwegmarkierung - erkennbar am parkenden Bus. Durchkommen: Fehlanzeige!
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29.08.2002 | Bahnhofstraße (Radweg)

Achja - die Ausrede: "Dann fahr doch rechts vorbei" gilt nicht. Oder soll man den Rentner überfahren?
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08.11.2002 | Lugau (Radweg)

Radwege haben eine lichte Breite von 1.50m aufzuweisen. Achja?
Und Bäume haben garantiert darauf nichts verloren. Zeit zum Fällen - des Radwegschildes.
Wie war das gleich mit den 1.50m? Bloss weg - und nie mit dem Fahrrad hinfahren.
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18.11.2002 | Brückenstraße (Radweg)

Mist - Faltboot vergessen. Aber bloß nicht zu weit links fahren. Sonst wird gehupt und abgedrängt.
Tags: Unrat
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25.11.2002 | Bahnhofstraße (Radweg)

4 Tage und 5 m weitergekommen - an diese Richtung war aber nicht gedacht.
Tags: Baustelle
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11.12.2002 | Bahnhofstraße (Radweg)

So sieht man es im Dunkeln (nicht) [Bild wurde elektronisch aufgehellt]
Tags: Baustelle
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18.12.2002 | Brückenstraße (Radweg)

Noch eine gute Chance, Weihnachten im Krankenhaus zu verbringen.
Tags: Baustelle
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Was zeigen all diese Bilder:

  1. Separierte Redverkehrsinfrastruktur (insbesondere Rad-weg-e, Radfahrstreifen und Sch(m)utzstreifen) verhindern sicheres und behinderungsfreies Fahren.
  2. Die Stadt kann nicht gewährleisten, dass die separierte Infrastruktur hinreichend benutzbar sind.
  3. Auf separierter Infrastruktur gibt es viele versteckte aber lebensgefährliche Fallen.

Fazit: Benutzungspflicht grundsätzlich aufheben, keine neue Separation anlegen.

Allerdings hat die Stadt Chemnitz genau das Gegenteil vor. Alle Hauptverkehrsstraßen sollen mit Radwegen ausgestattet werden. Besonderen Vorrang habe die Verbindung der Uni-Teile. Begründung der Stadtverwaltung: Besonders Kinder und Rentner fühlen sich auf Radwegen sicher. Dazu stellen sich mir drei Fragen:

  1. Fahren so viele Kinder und Rentner zwischen den Uni-Teilen hin und her?
  2. Ist der Stadtverwaltung bewusst, dass Kinder (bis 8) gar nicht auf Radwege dürfen?
  3. Wurde zur Kenntnis genommen, dass die sächsische Radverkehrskonzeption von 2005 eindeutig die objektive Sicherheit wichtiger wertet als die subjektive (gefühlte) Sicherheit?

Nachdem sich herumgesprochen hat, dass Radwege (auf Gehwegen) keine höhere Sicherheit bringen, will man nun bevorzugt Radfahrstreifen und Sch(m)utzstreifen auf der Fahrbahn abmarkieren.